HOMEImpressumabout

Bücher
Seit ich fort bin
immeer
Erzählungen
Ein paar Frauen zu sehen
try high
Nang Nang
Dies ist keine Reise
Rund um die Uhr laufe ich
Mein Hunger, dein Himmel
Im Schatten des Katzentischs
Das zur Sprache gehörende Wort
An der Beobachtung teilgenommen
Gadjo
Spitzendige Zweige
Jetzt nicht mehr
Im Wasser der Bahnenschwimmer
Spuren
Namibia
Kanon und Vielstimmigkeit
über Seit ich fort bin
Bilder einer Liebe
über immeer
Drägende Fragen
Sich ein Zuhause suchen
divers
Garten Eben
Während du gehst
Rand
Zelle
Stammheim Schleife

Henriette Vásárhelyi (she/dimasz)

arbeiten & spuren


2024/05/15
Spitzendige Zweige

Im Januar habe ich mit Hilfe von Franz Szekeres in Luzern ein paar Erzählungen eingelesen. Hier ist eine davon. Spitzendige Zweige erzählt von zwei Schwestern und ist aus dem Jahre 2006.

2023/09/18
was man von hier aus sehen kann



Für verschiedene Vorhaben hat © Anja Fonseka im Sommer neue Bilder von mir gemacht. Danke <3 Anja <3
| https://www.anjafonseka.ch |

2023/02/09
Kanon und Vielstimmigkeit



Schon vor einiger Zeit sah ich im deutschen Fernsehen eine Unterhaltungssendung. Es ging um einen Sänger aus Namibia, der einen neuen Song rausgebracht hat.
Vermutlich ist dieser Mensch nicht allein zuständig für den Eindruck, den man von ihm und seinem Leben bekommen konnte, aber auch die wenigen Sätze, die er selbst von sich gab, wirkten auf mich, als wisse er nichts über das Land, aus dem er kommt.
Es mag sein, dass er nur ein "x-beliebiger" Sänger ist, der versucht in "Europa" Geld zu verdienen. Vielleicht versucht er sich mit seinem Namen als "Marke" und seiner Herkunft als "exotisches" Elixier ein Leben aufzubauen >>> >>> weiterlesen

#essay #dimaszwork #omuverumue #kanon #vielstimmigkeit #namibia #swapo #brisant #kolonialismus #imperialismus #waterberg #nama #herero #deutschland #voelkermord

2022/11/21
Mach's gut Elle | Tobias Ellenberg 24.10.1974-21.11.2022

2022/09/11 um 18:15 Uhr
Saisoneröffnung: Schreiben – und Scheitern?

im Aargauer Literaturhaus in Lenzburg

Mit Dorothee Elmiger, Peter Stamm und Henriette Vásárhelyi.

Dorothee Elmiger, Peter Stamm und Henriette Vásárhelyi lesen kurze Passagen aus ihren gescheiterten Manuskripten, reden über das literarische Scheitern, wie oft es passiert und wie man (nicht) darüber spricht.

Eintritt (Platzzahl beschränkt): Fr. 18.- (AHV/IV: Fr. 12.-)

über eine Mitgliedschaft ist es möglich, die Veranstaltung nachzusehen.

2022/04/29


Beinahe zehn Jahre nach der Veröffentlichung meines Debüts immeer habe ich es als Hörbuch aufgenommen. Es waren helle vorfrühlingshafte Tage in Berlin, kalt und wunderbar. Auch im Buch streift die Icherzählerin Eva Blach durch Berlin und ich mit ihr - in der Audiokabine durch das Berlin von immeer und dann durch das Berlin der Gegenwart. Das Hörbuch steht ab sofort als Download zu Verfügung:
apple music | Thalia | spotify | Xinxii | (& viele andere mehr)
Dank an Berthold Heiland für die Aufnahmen und die Bearbeitung und an Sabine Dörlemann für die unkomplizierte Unterstützung!

2021/07/29

Der erste Band des Verlag sechsundzwanzig ist eine Sammlung von Texten zum Thema Frausein von 1976 bis 2021. In das Thema geht alles hinein, was zwischen Frauen passiert, passieren kann, alles mit Frauen Gelebte, Erlebte. Zu Wort kommen zeitgenössische, schreibende Frauen sowie Stimmen aus dem ersten Frauenverlag der Schweiz: Edition R+F.

Mit Texten von Elisabeth Alexander, Liliana Bosch, Charlotte Brandi, Rosemarie Egger, Erika Flück, Judith Keller, Simone Lappert, Ruth Mayer, Ursula Niemand, Anna Ospelt, Marlen Saladin, Katrin Schregenberger, Ruth Schweikert, Eva Seck, Esther Spinner, Tabea Steiner, Anna Stern und Henriette Vásárhelyi. Mit Illustrationen von Salome Eichenberger. Ab dem 13. September 2021 im Buchhandel.

2020/10/06

Marion Brasch schreibt ein Gedicht über ihren Bruder (ihre Brüder).

2021/07/07


Zsuzsa Bánk: Der Schwimmer
Das erste Buch, das ich nach 10jähriger Askese wieder lieben konnte. Nichts konnte die Erzählerin abhalten weiterzuerzählen aus dem Leben der Kinder, deren Mutter 56 in den Westen flieht und die fortan mit ihrem Vater Kálmán von Verwandten zu Verwandten tingeln. In der Melodie Ungarns, im Sommer und am Plattensee. Damals konnte ich das Land einfach so lieben, wie es war. Heute kenne ich viele Widersprüche. Jetzt verstehe ich Kálmán besser. Mein Herz aber gehört Isti und der Erzählerin. (ein Selfi für Photoschweiz 2021 | Schwimmbrille @Julia Kuhn)

2017/02/15


Mein zweites Buch Seit ich fort bin. ist im Dörlemann Verlag erschienen, in dem ich Fäden der Erinnerung aufnehme, Fäden, die miteinander verwoben sind, von denen manche enden, während andere sich in die Zukunft weiterspinnen ...
Erscheint 15. Februar 2017

2017/02/10
Zur Geschichte der tunesischen Fischer Abdelbassette Jenzeri und Abdelkarim Bayoudh     ››› ›››    

2016/19/09
in deine Form
ich könnte ja
wie ein vorauseilender Gehorsam
(Hund)
die Tischwäsche mit den Händen packen
und lautlos herunterreißen
(und gleich zusammenlegen, schrankfertig)
das Geschirr bliebe davon völlig unberührt

© Henriette Vásárhelyi

Schilfumrandetes Ufer des Inselsees. Fotografie aus den 1980er Jahren von Otto Senf.
Foto © Otto Senf

LOVE PEACE JUSTICE
Old man warnow river wie sich mein Vater in Briefen an uns Kinder manchmal nennt, sammelte in jüngeren Jahren wenige Worte Lyrik, verdichtete und webte in Zeilen Umstände. Später begann er komprimiert zu notieren. Zusammen fügt er Schichten aus Alltag, Biografie und Politik. Beobachtungen, gebunden in Zeitgeschichte. Kunstaktionen deuten die eigenen Erfahrungen am Familientisch über Generationen und seine Verbundenheit mit Schöpfung und Mythos. Enstanden ist der Band: LOVE PEACE JUSTICE, Gedichte & Notate zwischen 1958-2017


Das Cover des Lyrikbandes, der als Link funktioniert.

zur Website & Buchbestellung     ››› ›››

Sunday Feature | Sun 19 Apr 2015
A Secret Life: Uwe Johnson in Sheerness

"I got the nickname 'the Poet of the Divided Germany' which I didn't want to be at all," the writer Uwe Johnson protested in an interview recorded five years before his death in 1984. So why did this serious, uncompromising writer, who also lived in New York in the mid-1960s, decide to settle in unglamorous Sheerness, Kent in 1974? It was a move which many of his contemporaries found difficult to understand.

hören   ›››   

B A B I S I
ES EXPRESS 2003
4 Touren durch die ErsatzStadt

Tour D: Fuchsbau (Mobile Stadt / Mobile City)
Mobiles Wohnen: Contemporary Urban Planning scheitert an deutschem Baurecht. Babisi und Tina von der Wagenburg Schwarzer Kanal e.V. führen den Istanbuler Theoretiker und Stadtaktivisten Orhan Esen durch das Berlin der Wagenburgen und beschreiben Utopien für eine moderne Stadt - und die erlebten Grenzen die durch Vorurteile und Gesetzeskataloge definiert werden.

Mitwirkende: Babisi, Claudi, Orhan Esen, Mathias Heyden, Prof. Gernot Nalbach, Sven Thomas-Woyton, Tina, Usch, Zosch, u.a.

Eine Dokumentarfilmreihe von Micz Flor, Merle Kröger, Philip Scheffner
Quelle: youtube | copyright: Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz 2003

2015/02/23
Im Schatten des Katzentischs
Ich stand am Wegesrand in der Nähe von unserem neuen Häuschen, nicht weit vom Dorf entfernt und sah in die Krone der Kastanie, in die der Wind blies, um mich herum der Weizen, über den er strich und am Ende des Feldes die Zitterpappeln, die ihn brachen. Unsere seltsamen Vögel hängten sich in den Wind, ohne mit den Flügeln zu schlagen. Wie in einer Gegenfluganlage standen sie hoch über meinem Kopf und hielten Ausschau in die Ferne. Die vier farbigen Vasen, die in den Fenstern unseres alten Hauses die Haupthimmelsrichtungen markierten, hatten wir retten können. Sie standen nun aufgereiht auf dem Fensterbrett im Schlafzimmer der neuen Hütte und erinnerten uns an das Leben, das wir gehabt hatten.

Für Robika und seinen Vater Róbert Csorba.
Sie wurden am 23. Februar 2009 in ihrem Haus in Tatárszentgyörgyi ermordet.

weiterlesen >>>
ein Beitrag aus dem Herbst 2014 >>>

15 Aug 2013


2011/12/16
Frau mit Dutt schaut aufs offene Meer.

Das, was wir hatten
war immer mehr als Luft und Liebe
mehr Raum, als wir benötigten
mehr Satt, als wir vertrugen
mehr Schlaf, als wir träumten.

Das, was wir hatten
bestäubte rote Plastebecher mit weißen Punkten
stand blätterdicht vor Terrassen
mit Seilen zum Festhalten
zum Hochziehen, zum Schweinebaumeln.

Das, was wir hatten, lag in der Luft
wenn wir Abende saßen auf Eiche rustikal,
durchgesessen von fremden Verwandten
wenn wir Brote in Münder stopften – in Viertel geschnitten
aus Bechern nippten, in Röhren glotzten.

Das, was wir hatten, klauten wir den Alten
und trugen es hinaus in Wälder, auf Meere.

© Henriette Vásárhelyi
(aus: Sich ein Zuhause suchen)